• Hallo Gast,
    Nachdem der bisherige Server ziemlich gründlich abgeraucht ist, habe ich endlich die Gelegenheit zum Server Umzug und Umstieg auf eine neue Foren Software genutzt. Momentan sieht hier noch alles recht unfreundlich aus mit dem Standarddesign (wird schon noch), aber sollte zumindest mal wieder funktionieren, Datenverlust hat es wohl auch keinen gegeben.
    Ich denke, alle Handy-, Tabletbenutzer und Dauerrausflieger werden es lieben, trotz der erstmal ungewohnten Bedienung. Bei Fragen und Anregungen jederzeit PM oder Facebook. Sorry für die Unannehmlichkeiten (Warum passiert sowas eigentlich immer, wenn ich im Urlaub bin?)

    Gruß Fabian,

Frage an die anderen Mantrailer

conny74

Well-Known Member
#1
Ich trainiere bei uns im Verein zwei Mantrailing Gruppen, heute hatte ich eine Neue dabei, die schon woanders das Trailen gelernt hat. Ich habe ihr gesagt, sie solle ihr Startritual beibehalte und alles so machen wie immer und dann wurde ich echt geschockt. Zum Anriechen hat sie ihrem Hund die Geruschsprobentüte über Nase und Schnauze gezogen und zugehalten. Man konnte genau sehen, das der Hund die Luft angehalten hat, aber das geht ja nicht lange und als er dann um Luft zu bekommen die Luft tief eingesogen hat, gab es das Startkommando, die Tüte wurde entfernt und der Hund durfte starten. Bei mir riecht jeder Hund so an, wie er mag, der eine tief in der Tüte und der andere (meine Abby z.B.) nur leicht oberhalb der Tüte und alle finden die VP. Kennt jemand von euch diese heftige Methode des Anriechens? Ich habe ihr gesagt, dass ich das nicht gut finde und für unnötig und heftigt halte, sie war ganz betroffen und meinte, sie wolle ihrem Hund doch nichts tun und würde es dann auf meine Art versuchen.
 

Internette70

Tapferes Schneiderlein alias Knutilie
#2
Puh, diese Methode finde ich aber arg heftig!!
Bei Neulingen stülpen wir, bzw. der Hundeführer, die Tüte mit der Identifikation weit auf, so das der Hund frei wählen kann, ob er ganz reintaucht oder nur von "oben" den Geruch aufnimmt.

Candy kann ich mittlerweile den Gegenstand auf der Hand anbieten, da sie meinen "Duft" vom Gesuchten unterscheiden kann.
 
#4
Ich hab' von einer solchen Methode schon gehört
und hatte selber einmal ein paar Stunden bei einer
Trainerin, die mit Leckerchen auf dem Geruchsgegen-
stand arbeitete. Alles völlig unnötig und im ersten
Fall sogar ziemlich rabiat. :( Schön, dass Deine Neue
sich auf Deine Methode einlässt. Sie wird überrascht
sein, wie gut das funktioniert. thup
 

Lucy

Trümmerlotte
#5
Ich hab es so mal bei einem Bericht über einen Profi-Mantrailer gesehen...Puf mag die Tüte nicht über seine Nase gestülpt bekommen, also lasse ich es sein.

Puf hat sich (leider) angewöhnt, den Geruchsträger (wenn dieser in der Tüte ist - einen Schlüssel nimmt er nicht ins Maul) kurz ins Maul zu nehmen, um dann sofort loszusuchen - es kommt uns so vor, als ob er den Geruch nicht nur mit der Nase sondern auch mit dem Gaumen aufnimmt...

Aber da wir es eh nur aus Spaß an der Freude machen, find ich das nun nicht so schlimm. Er macht dabei ja nichts kaputt (also kein Zergeln, sondern nur kurz anschmecken und gut ist)
 

Lucy

Trümmerlotte
#7
:eek: Beißt er dann auch in die Versteckperson, um sicher zu gehen,
den richtigen gefunden zu haben? :D


*lach* nein, die wird nur kurz angestupst:D bis jetzt musste er noch nicht dran rumkauen:cool:

Ich weiß auch nicht, warum er es so macht - aber so ganz doof scheinen wir das gar nicht gedacht zu haben
Doch nicht nur die Nase ist für die Geruchsaufnahme zuständig. Über das im Gaumen befindliche Jakobsonsche Organ „schmecken“ Hunde zudem Gerüche.
Quelle
 

geronimo

Männerbeauftragter
#8
Puf hat sich (leider) angewöhnt, den Geruchsträger (wenn dieser in der Tüte ist - einen Schlüssel nimmt er nicht ins Maul) kurz ins Maul zu nehmen, um dann sofort loszusuchen - es kommt uns so vor, als ob er den Geruch nicht nur mit der Nase sondern auch mit dem Gaumen aufnimmt...
Ich sach ma so :

Über dem Gaumendach besitzt der Hund ein zusätzliches Riechorgan (das Jakobson bzw. Jacobsonsches Organ oder auch Vomeronasales Organ genannt), das besonders sensibel auf Pheromone (Botenstoffe, die der biochemischen Kommunikation zwischen Lebewesen einer Spezies dienen) anspricht und wahrscheinlich die Wahrnehmung über die normale Nasenschleimhaut ergänzt.
Quelle:http://www.xn--schnffelgrten-jfb86a.de/der-riechsinn.html


Diese Methode kenn ich auch, finde sie aber nicht gut.

Bei uns kann der Hund so riechen, wie er mag.

Der Eine legt die Tüte mit dem Geruchsträger vor den Hund auf den Boden. Der Andere rollt sie auf und der Hund steckt seine Nase rein. Jeder so, wie es am Besten geht und Erfolg verspricht.

Am Anfang der Ausbildung wird immer ein grosses Zinnober um die Tüte gemacht und die meisten Hund wollen einfach ihre Gumpe reinstecken.

Dirk
 
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